Dorn-Breuss-Therapie

Rückenschmerzen und Verspannungen spürt man selber, aber dass auch nur leichteste Verschiebungen der Wirbelsäule starke Konsequenzen auf innere Organe ausüben können, merkt man nicht.
Aus den einzelnen Wirbeln treten Nerven hervor, die bestimmte Regionen des Körpers versorgen. Wenn diese Versorgung durch schiefstehende Wirbel und Verspannungen der dazugehörigen Sehnen und Muskeln nicht mehr 100%ig gewährleistet ist, können Erkrankungen auftreten, von denen man sich nicht erklären kann, woher sie überhaupt kommen. Es wird behandelt, aber keine nachhaltige Besserung erzielt, oder die Befunde ergeben nichts. Wer denkt schon bei Verdauungsstörungen oder Herzrasen an die Wirbelsäule.

Dabei ist es so einfach, die Wirbelsäule mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Damit sind nicht Röntgenaufnahmen, CT und ähnliches gemeint, sondern die manuelle Untersuchung auf kleinste Verschiebungen, die sich durch verspannte Muskeln im Bereich der Wirbel zeigt. Leider ist die Dorn-Breuss Methode im Gegensatz zur Chiropraktik noch recht unbekannt. Dabei ist es eine Methode, die sehr sanft und ohne die oft gefährlichen Nebenwirkungen des „Wirbeleinrenkens“ auskommt.

Nach einem genaueren Gespräch über die Beschwerden (Anamnese) wird eine Massage nach Breuss vorgenommen. Sie stimmt den Rücken sozusagen auf die Behandlung nach Dorn ein. Danach beginnt die eigentliche Arbeit an den Querfortsätzen der Wirbel¬körper. Diese wird nicht im „Hau-Ruck-Verfahren“ durchgeführt.

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